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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Radolfzell e.V. findest du hier.

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Einsatz der Rettungshunde bei der DLRG

Rettungshunde sind darauf trainiert, Menschen in verschiedenen Gebieten zu suchen und zu finden. Hierbei suchen die Hunde nach menschlicher Witterung. Sie ermöglichen so ein schnelles Auffinden der Opfer. Der Einsatz der Rettungshunde in der DLRG erfolgt in diesen Bereichen:

  • Wasserortung
  • Uferrand- und Flächensuche
  • Mantrailing
  • Suche in hochwassergefährdeten Gebäuden und Trümmern

Weitere Information: Flyer Rettungshunde DLRG Baden

Ausbildung bei der Rettungshundestaffel Radolfzell

Bei der DLRG Radolfzell kommen Rettungshunde bei der Flächen- und Uferrandsuche, im Mantrailing sowie in der Wasserortung zum Einsatz.

Unsere Ausbildungssparten

Wasserortung

Der Wasserortungshund wird zur Unterstützung der Einsatztaucher eingesetzt. Ein auf menschlichen Geruch und Leichengeruch konditionierter Rettungshund, der mit dem Boot über das Wasser gefahren wird, zeigt unter Berücksichtigung der physikalischen Umweltbedingungen (Wind, Strömung, Temperatur) den Ort an, an dem der Geruch einer unter Wasser befindlichen Person aus dem Wasser aufsteigt. Es gibt dokumentierte Funde bis 38m Wassertiefe.
Die Wasserortung grenzt das Suchgebiet ein, so dass Einsatztaucher effektiver und ressourcensparender eingesetzt werden können. Idealerweise wird die Wasserortung immer mit einer Uferrand- & Flächensuche verbunden.

Uferrand- & Flächensuche

Der frei „stöbernde“ Rettungshund sucht im Uferbereich oder im freien Gelände / Wald nach menschlichem Geruch und zeigt gefundene Personen durch Verbellen („Verbeller“) oder durch Heranholen des Hundeführers („Rückverweiser“ oder „Freiverweiser“ bzw. „Bringsler“) an.
Der Vorteil des Rettungshundes liegt hier insbesondere in seiner Schnelligkeit und der Tatsache, dass er menschlichen Geruch über längere Strecken wahrnehmen kann.
Somit kann der Rettungshund in der DLRG große Gebiete, schlecht einsehbare oder teilweise gar nicht begehbare Bereiche, z.B. Uferränder besonders effektiv absuchen.

Mantrailing / Personenspürhund

An Hand eines vom Hundeführer gesicherten Geruchsgegenstandes verfolgt der Mantrailer / Personenspürhund die Spur einer bestimmten Person. Er orientiert sich dabei an den vom Menschen hinterlassenen Geruchsspuren aus feinsten Körperzellen, Hautschuppen, Haaren und ähnlichem (pro Minute verliert der Mensch ca. 40.000 abgestorbene Körperzellen).
Wichtig hierbei ist die Gewinnung eines möglichst „geruchsreinen“ Gegenstandes, der nicht mit dem Geruch anderer Personen kontaminiert ist. Ansatzpunkt ist dabei der letzte gesicherte Aufenthaltsort  der vermissten Person, beispielsweise Wohnung oder Fahrzeug.
Somit kann der Mantrailer Hinweise liefern, in welche Richtung die vermisste Person sich bewegt hat. Die Kombination von Personenspürhunden und Flächensuchhunden ist bei der Suche nach vermissten Personen am effektivsten.

Ausbildung des Hundeführers

Rettungshundearbeit bedeutet Teamarbeit zwischen Hund und Hundeführer. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert etwa zwei Jahre und die Prüfung muss alle zwei Jahre wiederholt werden. Die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit erfordert weiterhin regelmäßiges Training.

Die Hundeführer müssen während ihrer Ausbildung folgende Qualifikationen erwerben:

  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen (DRSA) Bronze für alle Rettungshundeführer
  • DSRA Silber für Rettungshundeführer in der Sparte Wasserortung
  • Sanitätsausbildung (SAN B)
  • Funkausbildung
  • Basisausbildung Einsatzdienste
  • Ausbildung Erste Hilfe am Hund
  • Kenntnisse in Kynologie
  • Ausbildung Orientierung (Karte, Kompass, GPS)
  • Kenntnisse in Einsatz- und Suchtaktiken
  • Umgang mit (post)traumatischen Belastungen

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